Pröll macht Stimmung: "Endlich Klarheit schaffen"

Die ÖVP-Gemeinden im Bezirk Amstetten sind froh über Wehrpflicht- und Zivildienstbefragung. Klar ist auch, die ÖVP-Mandatare sind für die Beibehaltung, da gesellschaftspolitisch unbedingt notwendig.


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Foto: ÖVP
Runder-Tischl: Landeshauptmann Pröll hat nun die Entscheidung ins Rollen gebracht: Im Jänner wird im Rahmen einer Volksbefragung Klarheit geschaffen.


Die Wehrpflicht- und Zivildienstbefragung der Bundesregierung stösst gerade bei den Gemeindevertretern im Bezirk Amstetten auf große Zustimmung. „Es wird damit endlich Klarheit geschaffen – aber wir müssen noch viel Überzeugungsarbeit leisten, dass die Menschen im Jänner dann auch für die Wehrpflicht und den Zivildienst stimmen.“ so VP-Gemeindevertreter Bgm. DI Johannes Pressl, der sich klar für Wehrpflicht und Zivildienst ausspricht.

Gerade seitens der Gemeinden haben wir ja schon in den letzten 1,5 Jahren unermüdlich thematisiert, was ein Wegfall der Wehrpflicht bedeuten würde: Kein Katastrophenschutz, keine Zivildiener und auch gesellschaftspolitisch wäre das ein Schlag gegen die Eigenverantwortung und den persönlichen Einsatz junger Bürgerinnen und Bürger für ihre eigene Zukunft im Staat. Allein im Bezirk Amstetten würden beim Roten Kreuz bei einer Abschaffung der Wehrpflicht 75 Zivildiener wegfallen. Mehrkosten € 2,7 Mio. pro Jahr über deren Finanzierung sich keiner Gedanken gemacht hat, sieht Pressl auch ein finanzielles Problem.  „Wo sollen wir das in Zeiten wie diesen hernehmen?“

Jetzt wird es im Jänner natürlich auf die Fragestellung drauf ankommen, sagt Gemeindevertreter Bgm. Pressl, der fordert, dass der Zivildienst in der Entscheidungsfrage mit drinnen sein muss. „Denn rechtlich ist nicht zu rütteln: Ohne Wehrpflicht kann es auch keinen Zivildienst mehr geben. – Das müssen die Menschen wissen!“ sagt er.

Die Volksbefragung wird eine Herausforderung aber auch die riesen Chance, gesellschaftlich klar zu machen, ob junge österr. Bürger noch selbst anpacken, Verantwortung übernehmen und im Sinne der eigenen Zukunft in diesem Staat einen "Dienst für Österreich" (Beim Heer, beim Zivildienst, im sozialen und bei Katastrophen leisten werden), oder alles nur mehr "Vater/Mutter Staat" richten soll.
Pressl abschließend: „Ich bin sicher: Die Verantwortung für Österreich, ein Dienst aller für Österreich und damit Wehrpflicht, Zivildienst und Katastrophenschutz werden im Jänner erfolgreich sein. Als Gemeindevertreter werden wir dafür kämpfen!“




04.09.2012 09:09:14



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