Ybbsitz setzt nun massiv auf Hochwasserschutz

Als erste Maßnahme wird das 14.000m² große Betriebsgebiet Schwarzenberg vom Ybbshochwasser geschützt.


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Mit LHstv. Wolfgang Sobotka hilft ein prominenter Baggerfahrer bei den Bauarbeiten
v.l.n.r. GGR Mag. Andreas Hanger, Labg. Michaela Hinterholzer, Paul Edelsegger, Ing. Mag. Georg Fuchs, Bgm. Josef Hofmarcher, Labg. Anton Kasser, DI Norbert Knopf (Abt. Wasserbau)

Zum Schutz von rd. 14.000m² Betriebsgebiet in der KG Schwarzenberg ( dort liegen die Firmen Fuchs Metalltechnik GmbH und Seisenbacher GmbH) wird jetzt eine Hochwasserschutzmauer mit einer Länge von rd. 205m und einer Höhen von 0,80  bis 1,60m entlang der Kleinen Ybbs errichtet. Diese Maßnahme wurde auf ein Hochwasser mit 100-jährlicher Auftrittswahrscheinlichkeit inklusive einer Freibordhöhe dimensioniert:

Zusätzlich wird ein Entwässerungssystem für das Betriebsgelände neu errichtet und ein Pumpwerk mit einer Förderleistung von 200l/s ausgeführt.

Kompensation durch Gerinneaufweitung  im Unterlauf

Das das verdrängte Wasser ja irgendwo hin muss, wird im Unterlauf der Hochwasserschutzmauer am Gelände der Sportanlage zum Ausgleich eine Fläche von rd. 1.500m² abgegraben. Die Gerinneaufweitung wird mit einer Länge von rd. 120 m und eine Breite von max. 20 m wird durch Absenkung der rechten Uferböschung hergestellt.

Auch im unmittelbaren Bereich der Hochwasserschutzmauer wird zum Ausgleich der verdrängten Kubatur der Flussschlauch aufgeweitet. Die Gerinneaufweitung mit einer Länge von rd. 120m wird durch Zurückversetzen der rechten Uferböschung um 2 bis 3m hergestellt.

Den Auftrag für Erd- und Baumeisterarbeiten inkl. maschinell- und elektrotechn. Arbeiten wird die Fa. A. Traunfellner, Scheibbs ausführen (Auftragsvolumen 826.000,-), die Planung wird durch das Büro Pfeiller&Lang ZT GmbH, Amstetten erfolgen.

02.11.2012 07:13:28



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