Waidhofen: Schlosssteg vor Neubau ?

Bgm. Mag. Wolfgang Mair „Dass beim Steg bereits nach 10 Jahren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, wenn nicht gar ein völliger Neubau der Stegkonstruktion notwendig werden, ist völlig inakzeptabel.“


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Bürgermeister Mag. Wolfgang Mair nimmt in einer Presseaussendung Stellung. Eines ist jetzt schon sicher: Nach Vorliegen des unabhängigen Gutachtens sind umfangreiche Sanierungsarbeiten notwendig. Und das nach etwas mehr als 10 Jahren, bei einer Stegkonstruktion, die in der Regel 50 Jahre halten muss.  Jetzt entpuppt sich das Bauwerk als Fehlkonstruktion und der Knall, der bei der Eröffnung hunderte Stegbesucher schockierte, erhält eine neue Bedeutung.

Der Bürgermeister hat nun veranlasst, dass sich gleichzeitig maximal 200 Personen auf dem Steg aufhalten dürfen.

Sichtbare Schäden hatten die Stadt veranlasst, ein Gutachten über den Zustand dieser Brückenkonstruktion in Auftrag zu geben. Die ersten Detailergebnisse liegen jetzt vor und weisen auf gravierende Mängel hin. Die Übernahme der Kosten dürfte ein weiterer Streitpunkt werden.

Bürgermeister Mag. Wolfgang Mair:
„Bei einer ordnungsgemäßen Ausführung beträgt die Nutzungsdauer laut Expertenmeinung in der Regel 50 Jahre. Dass beim Schlosssteg bereits nach 10 Jahren umfangreiche Sanierungsmaßnahmen, wenn nicht gar ein völliger Neubau der Stegkonstruktion notwendig werden, ist für mich völlig inakzeptabel.Weiters habe ich mich an die Brückenbauabteilung des Landes gewandt und um eine rasche Stellungnahme ersucht. Parallel dazu werden sofort Gespräche mit dem seinerzeitigen Generalbesorger über die weitere Vorgangsweise, insbesondere über Gewährleistung und Haftungsübernahmen, geführt.  Nach Vorliegen aller Gutachten werden sich die zuständigen Gremien mit weiteren Schritten zur Sanierung des Schlossstegs zu befassen haben.
Obwohl derzeit keine Gefahr für die Benutzer besteht, habe ich auf jeden Fall bis zu einer fachgerechten Sanierung eine Lastbegrenzung des Schlosssteges veranlasst. Die gleichzeitige Benützung des Stegs wird mit maximal 200 Personen limitiert und mit Hinweisschildern bei den Zugängen angezeigt."


Die Stegkonstruktion wurde von einem Gremium aus Fachjuroren, Vertretern des Auftraggebers und der Behörde unter allen eingereichten Projektideen ausgewählt. Doch nicht nur bei der Projektauswahl, sondern auch bei der Errichtung bediente sich die Stadt externer Fachleute. Der Auftrag des Generalbesorgers  erging an die NÖ Hypo Bauplan.


17.04.2013 07:23:28



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