LH Pröll präsentierte LA 2017 “Alles was Recht ist"

"In elf Tagen werden wir die offizielle Eröffnung der LA 2017 mit dem Titel ‚Alles was Recht ist‘ feiern", so LH Pröll, der eine Bilanz über die Vorbereitungsarbeiten zog und eine Vorschau gab.


header picture
„Es ist das erste Mal, dass im südlichen Waldviertel eine Landesausstellung organisiert wird", hielt der Landeshauptmann fest, dass diese wunderschöne Landschaft in der Vergangenheit unterpräsentiert gewesen sei. Dieser Ort sei zudem „kulturhistorisch bedeutend", informierte Pröll, dass der Kern des Schlosses Pöggstall aus dem 13. Jahrhundert stamme und, dass während der Bauarbeiten „eine Vielzahl an Facetten der Geschichte" zum Vorschein gekommen sei. „Wir haben einen großen Wert darauf gelegt, dass diese kulturelle Veranstaltung auch einen regionalpolitischen Impuls nach vorne bringt und Bewegung in der Region entsteht", so der Landeshauptmann in Bezug auf die Zeit nach der Landesausstellung. „Die Landesausstellung soll die wunderschöne Landschaft in ihrem Image verbessern", sagte Pröll, dass man Pöggstall landläufig als „Meran des Waldviertels" bezeichne, weil es hier die meisten Sonnentage gebe, das sei aber zu wenig bekannt und das solle sich ändern.

„Insgesamt sind in den zurückliegenden drei Jahren 23 Millionen Euro investiert worden, die zu einem guten Teil in die Renovierungsarbeiten des Schlosses geflossen sind", informierte der Landeshauptmann, dass diese Arbeiten neun Millionen Euro gekostet hätten. „Das Schloss ist ein Prunkstück geworden. Insgesamt erwarten wir uns eine Befruchtung des gesamten Donautals, Yspertals und Weitentals", so Pröll.

Der Landeshauptmann bedankte sich beim wissenschaftlichen Team der Landesausstellung unter der Leitung von Prof. Elisabeth Vavra, beim Künstlerischen Leiter Kurt Farasin, dem Geschäftsführer der Landesausstellungen Guido Wirth, beim Bundesdenkmalamt  und insbesondere Landeskonservator Dr. Hermann Fuchsberger „für seine fachkundige Arbeit", bei Bürgermeisterin Margit Straßhofer und der Gemeinde, bei allen Regionsverantwortlichen und bei der Bevölkerung in der Region.

Die Leiterin des wissenschaftlichen Teams Prof. Elisabeth Vavra sagte: „Das Herausforderndste war, auf der einen Seite die Entwicklung der Rechtsgeschichte aufzuzeigen und dann den Bogen in die Gegenwart zu spannen". Es würden Fragen behandelt werden, worauf das heutige Recht aufgebaut sei, wie es in der Vergangenheit funktioniert habe und wie es heute funktioniere. Es werde auch gezeigt, dass Gesetze „nicht etwas Einzementiertes", sondern diese in Bewegung seien.

Die LA "Alles was Recht ist", findet von 1. April bis 12. November 2017 in Pöggstall und in der umliegenden Region statt.

21.03.2017 10:12:01



Weitere Beiträge

v20130331
Beitrag nicht gefunden?